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Katastropheneinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Langenbogen
oder: ... mit Blaulicht in den Kreißsaal
Die Hochwasserkatastrophe in Sachsen-Anhalt und anderswo in Deutschland braucht noch viele Helfer und die Hilfsbereitschaft ist zum Glück groß. Auch die Kameraden der FFW Langenbogen halfen uneigennützig, unterstützt von ihren Arbeitgebern, in insgesamt 9 Tag- und Nachteinsätzen nach Leibeskräften mit, um eventuell das Schlimmste zu verhindern und Leben zu retten, davon 1 x im Kreis Bitterfeld (in Piorau und Schierau), 8 x im Kreis Dessau, davon 2 x in Mildensee, 2 x in Waldersee, 2 x im Waggonbau Dessau, 1 x in Krakau und 1 x direkt an der Autobahn A9. Orte, die man vorher kaum gehört hatte, wurden plötzlich wichtig, und die Dankbarkeit der dort lebenden Menschen z.T. auch durch die gute Verpflegung der Helfer spürbar.
Die gestellten Aufgaben wie:
- Wälle aus Sandsäcken bauen (6000 waren es allein in der ersten Schicht)
- Schutz einzelner Gebäude
- Verstärkung von Dämmen
- Aufräumungsarbeiten, Auspumpen von Gärten, Kanälen und Kellern,
wurden unter hohem persönlichen Einsatz bis zur physischen Erschöpfung gemeistert.
Die Organisation klappte zunehmend besser und es gab eine gute Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren aus dem Saalkreis, besonders Teutschenthal und Dornstedt.
Gelobt wurde von den Kameraden die gute Versorgung im Kreis Dessau mit Essen und Trinken, so dass auch ´mal fröhliche Worte fielen. So wurde der Einsatzleiter Siegfried John vom Kreisfeuerwehrverband, Herrn Kitze, aufgrund seines Einsatzes zum „Deichgrafen“ ernannt. Und dann kam der Hammer – bereits auf der Rückfahrt vom Einsatz in Krakau kam Nachricht für den Kameraden Fred Fricke, dass seine Frau zur Entbindung in die Klinik gebracht wurde, ab ging´s mit BLAULICHT und voller Feuerwehrmontur in den Kreißsaal, das ging schneller, als das Kindchen kommen konnte.
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