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MEIN KIND NICHT ... !?
* Kinder rauchten im trockenen Stroh und entfachten Feuer - Millionenschaden!
* Dachstuhlbrand - 9jähriger machte Indianerfeuer auf dem Dachboden
* Mutprobe endete mit Großbrand
* Kind spielte mit Kerze - Familie ausgelöscht.
Diese und andere Schlagzeilen lassen sich in der Lokalpresse alle Jahre wieder lesen, doch warum, es geht auch anders.
Kinder kennen keine Gefahr Sie sind vom Feuer fasziniert. Sie wissen nicht, wie gefährlich es ist, welche Wirkung es hat, daß es Menschenleben gefährden und Millionenwerte vernichten kann.
* kindliche Neugier * kindlicher Spieltrieb * kindlicher Nachnachahmungstrieb
das sind die Hauptursachen, wenn Kinder leichtfertig Feuer legen. Verbote, Abschreckung, Angst - damit ist das Problem nicht zu lösen. Ein Verbot wirkt nur solange man es kontrollieren kann. Gefährliche Heimlichkeiten sind die Folge, denn es wird immer Situationen geben bei denen Sie nicht anwesend sind.
Aufklärung ist wirkungsvoller als jedes VERBOT. Nur gemeinsam ist diese Aufgabe wirkungsvoll zu lösen:
* durch die Eltern, * im Kindergarten, * durch Lehrer in der Vor- und der * Grundschule * und nicht zuletzt den Betreuern von Jugendorganisationen
Erfahrene Pädagogen empfehlen daher allen Eltern und Erziehern von kleinen Kindern:
"Entzünden Sie Feuer zusammen mit Ihren Kindern!"
10 "feurige" Ratschläge für Eltern und Erzieher
1. Kinder sollten von ihren Eltern schon früh darauf aufmerksam gemacht werden, daß Feuer heiß ist. Ohne das Kind zu gefährden, beginnen umsichtige Eltern damit bereits bei ein bis zwei Jahre alten Kindern, indem Sie die Kinderhand langsam an eine Kerzenflamme heranführen. Ohne das Kind dabei zu gefährden versteht sich, wie schon gesagt. 2. Der kindliche Spiel- und Nachahmungstrieb will gestillt sein. Vorausschauende Eltern nehmen darauf Rücksicht . Sie erlauben ihren Kindern unter Aufsicht den Umgang mit Streichhölzern und Feuer, wann immer es sich anbietet. Zum Beispiel, um dem Vater die Zigarette, die Geburtstagskerzen oder das Teestövchen anzuzünden. 3. Der richtige Umgang mit Streichhölzern will gelernt sein. Umsichtige Eltern zeigen ihren Kindern darum die richtige Handhabung selbiger:
* das Holz nicht zu lang fassen sonst bricht es ab. * das Streichholz nicht schräg nach unten, sondern waagrecht halten. Sonst schlägt die flamme gegen die Kinderhand und das brennende Streichholz wird in einer Schreckreaktion fallen gefallen.
4. Verbote und Strafandrohungen fordern nur den kindlichen Trotz heraus. Sie führen zur Heimlichkeit. Das Kind zündelt im Geheimen. Wenn dann etwas passiert, wagt es das Kind aus Angst nicht, Erwachsene zu Hilfe zu rufen. Dadurch wird allen nur noch schlimmer. Ist einleuchtend oder? 5. Verantwortungsbewusste Eltern führen ihre Kinder gar nicht erst in Versuchung. Sie schließen Streichhölzer und Feuerzeuge konsequent weg, damit sie nicht mehr in Reichweite des Kindes sind. Besonders wichtig ist diese Vorsichtsmaßnahme wenn Kinder oft alleine sind. 6. Als übermächtige Verführung muss auch auf jedes Kind wirken, wenn es vom Einkauf für die Mutter auch Streichhölzer mitbringen soll. Vernünftige Eltern werden Ihre Kinder dieser Versuchung nicht aussetzen. 7. Zum Indianerspiel gehört auch ein knisterndes Lagerfeuer. Auch hier hilft kein Verbot! Umsichtige Eltern werden beim ersten Lagerfeuer dabei sein, damit die sicherheitsrelevanten "Spielregeln" von Anfang an wie selbst verständlich dazugehören. Gut ist es auch, wenn das Kind in auf einer Freizeitfahrt damit in Kontakt kommt. Das gemeinschaftliche Lagerfeuererlebnis in der Gruppe bleibt meist unvergessen. Aber Vorsicht auch hier sollten Sie Vertrauen in die Betreuer haben. Nicht bei allen Vereinen ist umsichtiges Verhalten und Respekt vor dem Element unter den Betreuern ausgeprägt. 8. Die erste Zigarette wird heimlich gepafft. In der Scheune, auf dem Dachboden, in einem verschwiegenem Gebüsch. Das ist die Folge des Verbots! Umsichtige Eltern werden der kindlichen Rauch-Neugier entgegenkommen und notfalls eine erste erlaubte Zigarette in Ihrem Beisein rauchen lassen. In der Regel genügt dieses erste verhustete Erlebnis als längerfristige "Heilung" vom kindlichen Rauchen. Außerdem ist nach den neusten Untersuchungen Rauchen nicht mehr in - das Mobiltelefon hat die Kippe verdrängt. 9. Wissenschaftliche Lern- und Experimentierspiele (z.B. Chemiebaukasten) haben meist großen pädagogischen Wert, sind aber oft nicht immer ungefährlich. Eltern sollten zusammen mit ihren Kindern in aller Ruhe den notwendigen Umgang mit dem offen Feuer hierfür durchführen. Achten Sie bei derartigen Kästen unbedingt auf das empfohlen/ vorgeschriebene Alter. Falls Sie keine Altersangabe finden, lassen Sie die Finger davon. 10. Verantwortungsbewusste Eltern lassen Kleinkinder niemals mit offenem Licht unbeaufsichtigt. Die züngelnde Flamme übt eine "hypnotische Anziehungskraft" auf Kinder aus. Ohne Böswilligkeit oder Vorsatz entstehen so schnell Wohnungsbrände, die vor allem das Leben des Kindes selbst gefährden. Sei es durch Rauch oder Brandverletzungen.
Tun Sie sich und Ihrer Familie den Gefallen und installieren Sie einen Rauchmelder wie schon gesagt muß nicht immer Vorsatz oder Böswilligkeit dahinter stehen, sondern einfach Neugier und/oder ein paar unglückliche Zustände. Informieren Sie sich! Gerade bei Kindern und Hunden ist es besonders relevant einen kleinen Helfer zu haben, der 24 Stunden ununterbrochen über einen Brandausbruch wacht.
Dieser Beitrag hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit bzw. auf Erfolg. Es wird nie der Weisheit letzten Schluss geben. Aber wir sind uns sicher alle einig: Verantwortungsbewusster Umgang mit Feuer muss gelernt werden. Diese Page gibt ein paar wertvolle Hinweise hierzu. Quelle: Schadensverhütungsdienst der Versicherungsgruppe Hannover
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