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Geschichtlicher Werdegang der Freiwilligen Feuerwehr Langenbogen
Um eine Feuerwehr zu gründen, muss es meistens erst ganz heiß zur Sache gehen.Und so war es auch in Langenbogen.
Im Winter 1924 kam es in den Stallungen von Familie Blättermann zu einem Brand,der auch auf das Wohnhaus übergriff.
Dieses Ereignis verdeutlichte den Einwohnern die Notwendigkeit einer Feuerwehr.Und so kam es im Sommer 1924 zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Langenbogen.
Die damaligen Initiatoren waren Franz Margraf, Reinhold Hühnerbein, Reinhold Petzhold und Franz Kramer.
Weitere Mitglieder der Gründerzeit waren Otto Unruh, Max Och, Hermann Köhler, Willi John ,Robert Friedemann sen., Wilhelm Tierbach, Wilhelm Werner, Albert Krökel und Otto Rößler.
Zum ersten Wehrleiter wurde Franz Margraf gewählt und blieb es 20 Jahre bis 1944.
Die erste Feuerwehrtechnik war eine tragbare Doppelkolben-Kastenspritze.
Ende 1925 kam die erste fahrbare Spritze, das heißt mit Pferdegespann.Aber erst 1927 fand, wie zur damaligen Zeit üblich, die Spritzenweihe statt.
Eine kleine Episode zu dieser Zeit.
1928 kam es bei einem Großbauern in Wansleben zu einem Brand.Auf der Fahrt zum Einsatzort über die alte Wanslebener Straße verlor die Spritze ein Rad.
Die Reparatur erfolgte noch vor Ort und trotzdem war die Langenbogener Feuerwehr die Erste an der Einsatzstelle.
Im gleichen Jahr kam es in Margrafs Gasthaus zu einem Dachstuhlbrand.Daraufhin wurde das Dachgeschoss umgebaut.
Ab 1932 verfügte die Feuerwehr über einen Magirus-LKW mit Beblankung.Der LKW war aber Eigentum von Franz Margraf.Zu Übungs-und Einsatzzwecken stellte er diesen zur Verfügung.
Während des 2. Weltkrieges kam das Feuerwehrleben fast zum Erliegen.
Es existierte nur eine Pflichtfeuerwehr von einigen nicht in die Wehrmacht eingezogenen Männern.
Von 1944-1946 war Reinhold Hühnerbein der Wehrleiter der Feuerwehr.
Nach dessen Tod übernahm Paul Reißner sen. den Posten des Wehrleiters.
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